Wieviel Psychologie steckt in Ihrem Unternehmenserfolg?

Wieviel Psychologie steckt in Ihrem Unternehmenserfolg?

Es sind 80%! (Tony Robbins, Autorität in Sachen persönlicher Spitzenleistungen)

Warum findet der (oder die) Eine den Weg aus einer Unternehmenskrise heraus, der Andere nicht? Warum gibt der Eine auf, der Andere nicht? Das hat meist nichts mit Glück oder mit Fachwissen zu tun. Es gibt Mengen guter UnternehmerInnen da draußen. Aber nicht jeder hat Erfolg.

Eigene Gedanken erklären das ebenso wie Studien:

Mit wem arbeiten wir lieber zusammen? Mit jemandem, der positiv eingestellt ist, aktiv sind, das Beste aus Fehlern macht, neue Wege sucht, wenn etwas nicht funktioniert, der Andere mit auf die Reise nehmen kann – oder mit denen, die passiv werden, hadern, zweifeln, aufgeben, sich zurückziehen. Dem Unternehmer der ersten Art fällt es deutlich, sich selbst und seine Mitarbeiter zu aktivieren. Für ihn ist das Glas halb voll, für den Anderen halb leer.

Jim Collins hat für sein Buch „good to great“ den Unterschied erfolgreicher zu weniger erfolgreichen Unternehmen untersucht. Die Führung entscheidet: Mit einer klaren und herausfordernden Vision und einer geradezu paradoxen Mischung aus persönlicher Bescheidenheit und klarer Willenskraft werden herausragende Ergebnisse erreicht. Eine weitere wichtige Erkenntnis: Jammern hat keine Existenzberechtigung. Wer jammert, kann nicht gewinnen. Nicht zuletzt ist auch die Auswahl der richtigen Mitarbeiter ein enorm wichtiger Erfolgsfaktor.

Stangl x1 unterstützt den Hinweis auf die Wichtigkeit der Psychologie: Die Gründungserfolgs-Studie zeigt schließlich, dass Betriebe ihre Mitarbeiter bevorzugt dann verdoppeln, oder um mindestens fünf Personen steigern, wenn sie nicht aus einer Not heraus, sondern durch vorwiegenden Eigenwillen gegründet werden und eine gute Netzwerkverknüpfung aufweisen.

E. Koetz x2 formuliert es sinngemäß etwas vager: Hervorragende Fachkompetenz, Wissen über Marktchancen und Unternehmensführung sind nicht allein entscheidende Faktoren, um in der unternehmerischen Praxis erfolgreich zu sein. Ebenfalls notwendig ist die eigene Persönlichkeitsentwicklung, die durch reflektorische Erfahrung, die Auseinandersetzung mit der eigenen Person, das heißt mit persönlichen Zielen und Bedürfnissen und dem selbstbewussten Umgang mit den eigenen Erlebnis- und Gefühlswelten.x1

Drei Erfolgsfaktoren zeigen sich also:

  • Der eigene Wille, der strikt auf das Unternehmen gerichtet ist / die eigene Persönlichkeit
  • Die richtigen Mitarbeiter
  • Das gute Netzwerk

Der Beginn von allem ist die Beschäftigung mit uns selbst, mit Erfolgsfaktoren und wie sie in geeigneter Weise umgesetzt werden können. Das eigene Mindset, die eigene positive und kraftvolle innere Einstellung zu pflegen und hochzuhalten, ist eine der wichtigsten Aufgaben des Unternehmers Denn von seiner Kraft muss er täglich geben – und wird dafür wiederum belohnt.

Wie kann jeder nun seine eigene Energie hochhalten? Empfehlen kann ich Morgenroutinen, Tagebücher, regelmäßig Weiterbildung, Meditation. Jeder muss für sich individuell sehen, was ihn trägt – auf keinen Fall ist es die Entscheidung, sich auf Andere zu verlassen und zu „jammern“.

Kennen Sie starke Menschen, die jede Situation gut überstehen? Sie sind die Leuchttürme, an denen wir uns orientieren können, ja müssen.

Viel Erfolg dabei
Ihre Beate Hackmann

P.S.:
Krisenberatungen, bezuschusst aus Fördermitteln gibt es noch mit bis zu 4 Beratungstagen bis zum 31.12.2021. Fragen Sie gern.

 


Verwendete Literatur
x1 Stangl, W. (2021). Persönlichkeit des Gründers und Unternehmenserfolg – Psychologie-News. Werner Stangls Psychologie News. https://psychologie-news.stangl.eu/638/persoenlichkeit-des-gruenders-und-unternehmenserfolg (2021-11-16).

x2 Dipl.-Psych. Elmar Koetz, Dissertation 2006 zum Thema Persönlichkeitsstile und unternehmerischer Erfolg von Existenzgründern)